Potsdam - Gericht bestätigt rassistischen Hintergrund
Laut dpa-Meldung hat der Bundesgerichtshof dreieinhalb Wochen nach dem gewaltsamen Übergriff auf den aus Äthiopien stammenden Deutschen in Potsdam mit der Vernehmung des 29-jährigen Mittäters begonnen. Zugleich stellte das Gericht den rassistischen Hintergrund der Gewalttat fest.
Auffällig ist in diesem Zusammenhang, wie hartnäckig die CDU-Prominenz in
jüngster Vergangenheit alles daran setzte, die staatsanwaltschaftlichen
Ermittlungen in dieser Richtung in der Öffentlichkeit zu relativieren und auf
die ermittelnde Behörde öffentlichen Druck auszuüben.
Gemein machte sich die
CDU damit mit der rechtsextremen Szene, die ebenfalls propagiert, es habe sich
bei "dem Fall von Potsdam" lediglich "um gewöhnliche Straßenkriminalität
gehandelt" und das Opfer noch damit verhöhnt, dass man es verdächtigt, selbst
provoziert zu haben, halb totgeschlagen worden zu sein.
Widerlicher geht's nicht.