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Auch Christen wollen jetzt offenbar in Friedwäldern beigesetzt werden. Während die katholische Kirche dies für ein christliches Begräbnis bislang nicht duldete, hat der Vorsitzende der evangelischen nordelbischen Kirchenleitung, der schleswiger Bischof Knuth damit weniger Probleme. Dies meldete der Evangelische Pressedienst.

Voraussetzung sei allerdings unter anderem, dass christliche Symbole und Bibelverse deutlich erkennbar seien. Auch der Name des Verstorbenen solle am Baum angebracht werden.

Esoterische Vorstellungen, wie etwa, dass der Verstorbene in den Ästen den Baumes weiterlebe, lehnte Knuth jedoch strikt ab. Einzelne Friedhöfe in evangelischer Trägerschaft erwägen bereits, Urnenhaine anzulegen.