"Und
niemand hört dein Weinen"
soll euch prickelnde, wie
auch gefrierende Gänsehautgedanken schenken.
Buchklappentext
Da
das Internet aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken ist, kommt es immer
mal wieder vor, dass Menschen über dieses Kommunikationsmittel
zueinanderfinden und leider erkennen müssen, dass nicht alles Gold ist,
was glänzt.
Daher könnte sich diese fiktive Romanstory tatsächlich in
unserer Nachbarschaft ereignen, wünschenswert wäre es jedoch nicht.
Corinna Bergers Erlebnis entführt euch in die Abgründe der Menschheit, denn
meine Zeilen zeigen euch, wozu Menschen fähig sind, wenn sie Liebe mit
Besitztum verwechseln.
Nur
eines gebe ich euch zu bedenken, diese Story ist nichts für schwache
Nerven. Denn alles was manchmal harmlos beginnt, kann sich sehr schnell in
ein Drama verwandeln.
Leseprobe
Eigentlich
hatte Corinna Berger mit Computern nicht viel im Sinn, doch aus
beruflichen Gründen mußte sie sich mit dieser Materie beschäftigen. Sie
arbeitete im Büro eines Logistikbetriebes und sollte, laut ihrem Chef,
etwas routinierter im Umgang mit den einzelnen Programmen werden. Aus
diesem Grund bot er ihr, zu Fortbildungszwecken, einen ausrangierten PC
an. Auf dem Computergebiet besaß Corinna nämlich keinerlei Erfahrung,
denn sie war als Quereinsteigerin in die Bürowelt eingetreten. Als
gelernte Fleischereiverkäuferin brauchte sie damals, hinter der
Wursttheke, keinen PC.
Nachdem
nun der Computer in Corinnas Wohnzimmer seinen Platz fand, arbeitete sie
sich langsam in die Materie ein. Zuerst probierte sie nur ein wenig herum.
Die einzelnen Programme verwirrten sie, es war gar nicht so einfach. Doch
von Tag zu Tag wurde sie besser und lernte die verschiedenen Befehle zu
beherrschen. Sicher, manchmal stand sie noch wie „Ochs vorm Berge“ und
raufte sich die Haare, doch auch diese Zeiten gingen vorbei. Sobald
Corinna wußte, wie die Programme funktionierten, machte ihr die Arbeit am
PC auch Freude.Ihre Kollegen und ihre Freundin, alle redeten vom World
Wide Web.
"Wie,
du hast einen PC Corinna, aber keinen Internetanschluß? Das ist
informativ, spannend und lustig, da verpaßt du aber etwas."
Einer
meinte sogar, dass eine E-Mail-adresse lebenswichtig wäre. Na ja, dieser
Meinung war Corinna zwar nicht, doch das Internet reizte sie mittlerweile
auch, denn schließlich wollte sie mitreden können.