Lüfter vorn
Um eine bessere Belüftung mit weniger Strömungsgeräuschen zu erreichen,
wurden die Lüftungsgitter entfernt. Lüfter sind hier nicht erforderlich,
da zusammen mit dem Bodenloch genügend Einlassöffnungen vorhanden sind!
Der Versuch die Öffnungen zu verschließen, ließ die Temperaturen ansteigen!

Der untere HDD- Käfighalter wurde aus Platzgründen entfernt.
Dazu mußten die sogenannten POP- Nieten entfernt werden.
Die umständliche Methode ist ausbohren mit Späne im Gehäuse!
Da die Nieten aus Aluminium sind, ist es einfacher deren Köpfe
mit einem Schraubendreher und Hammer von der Seite her abzuschlagen.

Der Schalter ist für CMOS Clear (BIOS-Reset) von Außen erreichbar.


Lüfter hinten
Auch die hinteren Lüftungsgitter mußten weichen!
Da mein Rechner in einem Schrank untergebracht ist,
brauche ich keine Schutzgitter montieren!

Durch diese Lüfter sinkt bei mir die Temperatur der Grafikkarte, es kann aber
auch auf den oberen oder sogar auf beide Lüfter verzichtet werden!
Die Luftleistung darf nur gering sein, damit sie dem Netzteillüfter
nicht die Luft wegnehmen! (Luftklau)


120er Bodenloch
Nach langem überlegen, setzte ich doch die Stichsäge an und brachte ein
Bodenloch im Abstand von 11,5 cm und 9 cm für einen 120er Lüfter an.
Ein Lüfter brauch jedoch nicht eingebaut werden, da auch so ein
ausreichender Luftdurchsatz gewährleistet ist.


Türstopper Nahaufnahme
Nachdem der Rechner provisorisch hochgestellt wurde und sich eine deutliche
Temperatursenkung aller Komponenten ergab, habe ich vier Türstopper aus
dem Baumarkt mit Schloßschrauben angebracht!
Zur Sicherheit wurden die im Türstopper versenkten Schraubenköpfe noch
zusätzlich mit Gummischeiben verdeckt.


Abstand für Bodenloch durch Türstopper
Hier sieht man, warum sich eine deutliche Temperatursenkung ergab!
Der Rechner steht jetzt knapp 35 mm über dem Boden. Vorher nur 6 mm.
Zusätzlich wird der Rechner besser vom Standpunkt entkoppelt.


Vergrößertes Bodenloch
Um die Kühlleistung zu verbessern und die optimale Größe des Bodenlochs zu
ermitteln, wurde es mittig unter der Bitumenbox auf 10 x 33 cm vergrößert!


Bodenloch Innenansicht
Die Temperaturen haben sich gegenüber dem 120er Bodenloch nur
verschoben! Festplatte +2°, alle anderen Temperaturen -1°!
Allerdings ist der Rechner leiser geworden, was auf den
weniger saugenden Netzteillüfter zurück zu führen ist!

Dieses Verhalten konnte beim Abdecken des Bodenlochs
bis zur Bitumenbox beobachtet werden!

Damit das Bodenloch und eine eventuell später gebaute Bitumenbox an der
richtigen Stelle ins Gehäuse gearbeitet wird, empfehle ich zuerst
die Bohrungen für die Bitumenbox vorzubereiten!
Hierzu werden in den Deckel eines leeren CD-Gehäuses ca. 15 mm vom Rand
vier 4,5 mm Bohrungen für die Schwingelemente gebohrt und der Deckel so
im Gehäuse ausgerichtet, das die spätere Bitumenbox nirgends anstößt!

Untenliegende Steckverbindungen am Board werden später durch hochstellen
der Bitumenbox mit Distanzhülsen überbrückt!
Die Bohrungen des CD- Deckels werden jetzt auf den Gehäuseboden
übertragen und von innen klein vorgebohrt!
Von außen wird mit 4,5 mm aufgebohrt, und erst jetzt zwischen den
Bohrungen das Bodenloch anzeichnen. Hierbei auf einen Abstand
von ca. 15 mm zu den Bohrungen achten!

Die optimale Breite des Bodenlochs ergibt sich demnach aus den Abständen
der Bohrungen, wobei die Länge dem CD- Gehäuse entsprechen sollte.

Das Bodenloch wird entweder gedremelt, mit einer Stichsäge gesägt oder mit
vielen ganz dicht nebeneinander gebohrten Bohrungen, die mit dem Bohrer
durch Kippbewegungen verbunden werden, ins Gehäuse gearbeitet.


Filtermatten
Da das Bodenloch jetzt größer als nötig ist, wurde das Bodenloch und die
80er Lüfteröffnungen mit Filtermatten (Dunstabzugshaube) abgedeckt!


Löcher für Kühlertausch
Damit nicht bei jedem neuen Kühler das Board ausgebaut werden muß,
um die sogenannte Backplate zu tauschen, wurden zwei große Löcher
im Mainboardschlitten eingearbeitet!