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Die elektrische Straßenbahn ist seit 1908 die Basis des Potsdamer Nahverkehrs. In den letzten Jahrzehnten erfolgten große Netzerweiterungen, so in den 80er und 90er Jahren in den Potsdamer Südosten in die Wohngebiete Schlaatz, Stern und Drewitz und die zweite Havelquerung bei Babelsberg. Nach der Wende wurde der Potsdamer Norden an das Netz angeschlossen. Hier erfolgte die Anbindung der BUGA und des Krongutes Bornstedt.

Allerdings verschwanden im Laufe der Zeit auch Strecken - so während des Krieges die Linie 5 über den Brauhausberg, in den 50er Jahren die nie wirklich benutzte Anschlußstrecke des Theaters durch die Zimmerstraße und nach der Wende die alte Babelsberger Strecke durch die Friedrich-Engels-Straße.

Weitere Ausbauten existieren bisher nur als Planungen. Vordringlich erscheint die bessere Erschließung des Babelsberger Osten rund um die Medienstadt. Andere Planungen - wie eine Strecke durch die Großbeerenstraße und nach Teltow dürften wohl Utopien bleiben.

Dennoch hat sich die Potsdamer Straßenbahn als Nahverkehrsmittel bewährt und dürfte auch auf lange Sicht das Rückgrat des ÖPNV bleiben.


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