Es war einmal in einem Ort,der da hies Mussum eine verschworende Bruderschaft der Zweiradreiter.Sie lebten frei und ohne Zwänge wie z.B.Geburtstage,Hochzeitstage,Frühstück-Brunsch oder ähnliche schlimme Termine.Ja - SIe nahmen es sogar in Kauf das Wohlwollen ihres Weibes zu verlieren,um dann für ein paar Tage auf der Couch zu nächtigen(ist so ein bischen wie Camping) und alles nur um gemeinsam auf den kurvenreichen,unbekannten Strassen und Wegen ihrer Heimat für (Un)Recht und (Un)Ordnung zu sorgen.Wollen wir Ihnen hier einfach einmal Namen geben.
Zunächst war da "Siegfried von Ducatien" ein wahrlich gestandener Recke,er war berühmt wegen seiner Vorliebe für Schlachtrösser aus einem erfolgreichen, italienischem Stall.Er konnte geschickt mit dem viel zu kleinen Tierchen umgehen und musste letzt endlich dann doch auf eine grobschlächtigere Rasse aus den nördlichen Alpen zurückgreifen.Der Stamm der Bajovaren war sehr erfolgreich in der Zucht dieser mit verlaub gesagt kantigen,schwerfälligen Rösser,aber sie taten ihren Dienst. Dann war dortUdo "Little Honda"der Unzufriedene,er war in der Lage auch den schönsten Kurven und dem lustigstem Gelage noch was negatives abzuringen,was letztlich auch dazu führte, sein aus dem Land der aufgehenden Sonne stammende fast perfekte Ross für ein Dutzend Gold-Dukaten an irgend einen dahergelaufenden Strassenhändler zu verschachern. Mein Ross"Blackbird" kam ebenfalls aus dem Hause Honda,allerdings hattte es ein höheres Stockmaß,sowie heißeres Blut und konnte auf viele gewonnene Turniere zurückblicken. Erzählen will ich Euch vom vierten Recken,einem treuen Gefährten,der mir bei so mancher Tour beiseite stand und steht "Stäffvän von Sachsen"er ist mit seinem Bajovarischem Ross zwar ehr befeuert Getreide zum Müller zu schaffen,allerdings ist immer Verlass auf Ihn und seinem Ross,speziell beim Transport von feinsten Back und Süßwaren aus dem hohen Norden.Er hielt uns auf allen Touren immer den Rücken frei. Zu guter Letzt war da noch "Rollev von den Isselauen"er war ebenfalls ein sehr schneller Reiter,der allerdings immer wieder Probleme mit seiner Regenrüstung hatte,da sie ihm im vollem Galopp immer wieder abhanden kam. Dem Herrn von den Isselauen war es völlig egal ob er nun Ross oder (Draht)Esel beritt,er nahm immer die Strassen mit den blau/weißen Schildern. Siegfried von Ducatien,"" und Rainman hatten praktisch gleich schnelle Rösser,so konnten sie bei gemeinsamen Ausritten immer das röhrende Wiehern der anderen neben sich hören.
Jeden Sonntag waren Sie auf ihren Rössern auf den Strassen,suchten und fanden jede erdenkliche Kurve im Umkreis von 170 km,sorgten für geordneten Rechtsverkehr auf der A3 bei den Wagenlenkern eines benachbarten Königreichs,auf das wir hier nicht näher eingehen wollen. Nach stundenlangem Galopp wurde in einer Herberge bei einem heißem Gesöff aus heißem Wasser,Milch,Zucker und ach ja dem Extrakt einer braunen Bohne aus fernem Lande jeder gefahrender Km bequatscht. Einmal in dem Jahr ging es zum Kreuz(ung)zug in das ferne Hochgebirge,um den dort lebenden Bergstämmen ihre (Fahr)kultur näher zu bringen. Sie wurden immer mal wieder von den Schergen der dort herrschenden Fürsten aufgehalten,die sich als Wegelagerer zeigten um Maut und Zölle einzutreiben. Letzt endlich befuhren Sie aber alle Pässe,die sie erklimmen wollten, hier das Ergebnis langjähiger "Arbeit"
Stilfer Joch (5x)--Abula(2)--Splügen(2x)--Flüea(7x)--Reschen(14)--Ofen(6)--Jaufen(2)--Penzer Joch(2x)--Gampen(5)--Riedberg(1x)--Grödnerjoch(2x)--Mendel(4x)--Niger(2x)--Sellajoch(2x)--Pordoijoch(2x)--Flexen(2x) Hochtannberg(1x)--Bernina(2x)--Furka(7x)--Grimsel 10 oder mehr!!)--Julier(1x)--Majola(2x)--Nufenen(3x)--Oberalb(2)-- Splügen(2x)--Susten(10 oder mehr)--Umbrail 4x)--Forcola di Livigno(5x)--Passo del Tonale(2x)--Passo di Foscagno/Passo di Eira(5x)
Nach jeder gelungenen Reise wurde ein Gelage im Kreise der Recken inkl. der Söldner,die ausschließlich die eine Tour fuhren gefeiert. Die schönen Jahre vergingen und widerige und andere Umstände führten dazu,das nur noch 3 Rider übrig blieben,die nur noch selten gemeinsam unterwegs sind. So vegetierten die Recken ohne Zweirad vor sich hin,hatten keinen Spass mehr wie bei den Tunieren auf den Landstrassen.........aber die Geschichte ist noch nicht zu Ende geschrieben,nach einer Prophezeihung sollen die Recken noch einmal alle wieder zusammenfahren,wenn 3 Planeten in einer Linie zum Mond am Morgenhimmel stehen.
Das war Teil 1 der Triologie,................................der Autor schreibt.
Teil 2 der Triologie
Prophezeihungen gehen leider nur manchmal in Erfüllung,so ist auch Diese nicht mehr als Schall und Rauch! Trotzdem geht die Geschichte weiter,denn die Söldner rotteten sich zusammen und bestimmten einen aus Ihrer Mitte.der die Geschicke in Anlehnung der Bruderschaft planen sollte,beschreiben kann man ihn als drahtigen Kerl namens „Bärdholldt von Krechting“,der seine Dukaten mit dem Tod verdiente,denn er verdingte sich mit dem Verkauf von Tierkadavern-einen Blick wie Messerjocke,flinke Zunge und skalpiert--- genau so bewegte er auch sein Schlachtross---mit dem Messer zwischen den Zähnen und doch erzählt er jedem,der es nicht hören wollte,das er weite Strecken eigentlich lieber mit der Postkutsche fahren würde.
Ihm zur Seite stand seiner Gemahlins Bruder „Klaus aus dem Osten-Dort“,der sein Leben lang Rösser zu und auch durchgeritten hatte, für war ein einwenig ungelenk wirkender Bursche,der seine Knochen beim gehen derweil schon gut klappern hören konnte,aber wahrlich ein Recke der sein Handwerk verstand und eine herzliche Seele so recht nach meinem Geschmack.
Des Müllers Söhne gehörten ebenso dazu,Vrantz und Geheuch wurden sie gerufen und benutzten Rösser aus dem gleichen Stall.Tat sich der Eine mehr in der Taverne als auf der Strasse hervor,so war der Andere auf der Strasse nicht zu bremsen. Dann gab es noch den Freiherrn Leeho von Efing ,er muss mit schwarzer Magie im Bunde gewesen sein,denn,wie sonst konnte er der Überzeugung sein,er sei ein Seher,der den Weg der Strasse ahnen könne und so auch unterwegs war. Er hatte eine gespaltene Persönlichkeit,denn war er gerade noch mit dem Teufel im Bunde,so kam er im nächsten Moment als Prediger des Herrn daher und frohlockte zu Brüderlichkeit,Respekt,Toleranz und.............................defensives fahren.
Ende des 2ten Teils..............und der Autor schreibt
Peter der"Grosse"hatte immer mehrere Eisen im Feuer und es kam vor,das er mit uns Seite an Seite am Berg unterwegs war,obwohl er sich mit seinen Spießgesellen zum Gelage auf einer iberischen Insel verabredet hatte.Er wurde auch der "Quäler" genannt,der er sein Ross immer so her nahm,das es immer mal wieder Schwächeanfälle bekam.Sein bester Kumpane war"Martin von Barlo" ein hochgewachsener Recke,der seine langen Stelzen ausschließlich auf bayovarischen Rössern unterbringen konnte,allerdings konnte er Diese fast perfekt bewegen.
Der Hufschmied der Bruderschaft war "Winfried von Holtwick der Pferdeflüsterer".Er kannte sich mit fast jedem Ross aus und wusste immer Rat,wollte eines der Rösser nicht seine Arbeit verrichten.Sein Ding waren nicht die vielen Worte,denn der Schwätzer gab es in der Bruderschaft schon so viele.Er überzeugte mit "sauschnellen Kurven".
In seinem Windschatten war immer "Jöörch von Eulenspiegel und Münchhausen" zu finden,ob im gemächlichen Trapp oder im fliegendem Galopp,am Berg gab es kaum einen ebenbürtigen Gegner.Die Tatsache und jede andere Geschichte wurde von Ihm beim "abendlichen Gelage"zur Freude seiner Kumpanen "absolut ohne Übertreibung" zum Besten gegeben.
Stefan der Schwätzer war der Letzte im Bunde.Er redete ohne Ablass und die meisten machten einen Bogen um ihn,da er halt so ein Schwätzer vor dem Herrn war.