Buchenland (Bukowina): Bücher zur Erinnerung:

Das Land zwischen Orient und Okzident, wie Buchenland auch genannt wurde, war einst, insbesondere durch Deutsche, aus der Bedeutungslosigkeit zu einem blühenden Land entwickelt worden. Neid und Mißgunst zerstörten die Basis für die Deutschen. Hitler besorgte die Umsiedlung, Vertreibungen erledigten den Rest, so daß das Land wieder fast in die Bedeutungslosigkeit zurückfiel.

Hier sollen meine Arbeiten vorgestellt werden. Alle diese Bücher und Broschüren habe ich im Eigenverlag herausgebracht. Somit können alle Publikationen bei mir bestellt werden.

Durch Anklicken der Themen 1) bis 6) bzw. durch Blättern kann der Inhalt der einzelnen Bücher/Broschüren angesehen werden. Nach Ausdruck des Bestellscheines und dessen Ausfüllen bitte ich mir diesen sodann zuzuleiten.

Damit das, was einmal war, nicht in Vergessenheit gerät und verloren ist, habe ich einige Bücher bzw. Broschüren über Deutsch-Böhmen in Buchenland geschrieben, die ich hier vorstelle und anbiete.

1) Die Sprache von bayrischen, deutsch-böhmischen Buchenländern

2) Das Brauchtum von bayrischen, deutsch-böhmischen Buchenländern

3) Die Geschichte von .... <wie vor> Hauptwerk, 458 Seiten

4) Mundart und Geschichte (mit Namensverzeichnis für Geschichtsbuch)

5) Reisebericht - Fahrt nach Buchenland

6) Bestellungen

 

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1) Die Sprache von bayrischen, deutsch-böhmischen Buchenländern (Ausg. Aug. 1988, 152 Seiten)

Dieses Buch über die Mundart soll wiedergeben, wie gesprochen worden ist. Doch mit den in der hochdeutschen Sprache vorhandenen Buchstaben ist das nicht möglich. Deshalb habe ich eine Lautschrift entwickelt, wodurch sich das gesprochene Wort so schreiben läßt, daß es beim Lesen genauso klingt wie es gesprochen wurde. Damit kann die Mundart erhalten werden. Das gilt auch für die bairische Mundart usw.

In dieses Büchlein flossen die mir bekannten und mitgeteilten Ausdrücke, Redewendungen, Empfindungswörter, Trinksprüche, Kindersprüche, Wandsprüche, eine Wortsammlung, Vornamen, Hausnamen, Sprichwörter, Personenbezeichnungen in der Mundart usw. ein, wie sie in Buchenland verwendet wurden.

 

Das Inhaltsverzeichnis:

Vorwort; Lautschrift für die Mundart; Ursprung – Fortentwicklung; Personenbezeichnungen – Hausnamen; Sprachliche Lebensgewohnheiten: a) Grüßen, b) Anreden; Trinksprüche; Wandsprüche; Bauernregeln; Sprichwörter und Redensarten; Kindersprüche; Gedichte in der Mundart: a) In d´Heisà geh´n, b) Kukuruz-Klakà; Der böhmische Taucher; Umgangssprachliche Redewendungen; Empfindungswörter; Vornamen in der Mundart; Zahlen; Wochentage; Monatsnamen; Jahreszeiten; Wortsammlung nach dem Alphabet; Begriffe; Quellenverzeichnis.

Zur Erstellung dieses Buches hatte ich (1988) meinen ersten Computer mit 20 MB verwendet.

 

 

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2) Das Brauchtum von bayrischen, deutsch-böhmischen Buchenländern (Okt. 1989, 248 Seiten)

Es wäre schade, wenn dieses Brauchtum vergessen und verloren gehen würde. Daher sammelte ich alles, was ich nur irgendwie bekommen konnte. Mir war es klar, daß mit dem Tod der älteren Generation auch dieses Brauchtum, und nicht nur dieses, begraben wird. Es war für mich als Einzelperson keine leichte Aufgabe, all das zu erfahren und zusammenzustellen. In diesem Buch sind enthalten:

a) Das private Brauchtum: Geburt; Beschreien - der böse Blick; Taufe; Segnung (Virisegna); Hochzeitsbräuche mit Ansprechen, Verlobung, Abbitten, Hochzeit, Aufwerfen, Kopftuch, Brauttanz u.a.; Namenstage mit Ansingen, Federnschütten, Anschießen; Tod u. Beerdigung mit Aussegnung, Totenwache u.a.

b) Das Glaubensbrauchtum: Tischgebete; Brotanschnitt; Antritt einer Fahrt; Treffen bei der Arbeit; Niesen; Anrufung Gottes und der Heiligen; Wegekreuze; Fluchen.

c) Das allgemeine Brauchtum: Myrte; Gastfreundschaft; Feiern; Spiele mit: Kaffee süß machen, Ofen anbeten, schütte, schütte.., Bauer und Knecht, Kartenspiele, Reifen treiben; dann: "in d'Heisà gehn" (Besuche); Klakà (Nachbarschaftshilfe); Tänze; Musik; Aberglauben mit Gesundbeten, Warzenbehandlung, Mäusle-Mäusle, kräftiger Sturm; Frühling u.a.

d) Das Jahresbrauchtum: Lichtmeß; Fasching; Aschermittwoch; Ostern (mit "Ooschiien"); 1. Mai; Bitttage; Bittgänge; Wallfahrten; Ballkönigin und Ballkönig; Nikolaus; Weihnachten; Rauhnächte; Silvester- Neujahr u.a.

e) Das Brauchtum zwischen Weihnachten und Heilige Drei Könige: Singspiele mit Christkindl-Singspiel; Heilige-Drei-Königs-Singen; Herodes-Singspiel; je vollständig mit Text und Melodie.

Das Inhaltsverzeichnis enthält u.a.:Vorwort – Einführung – Lebensring – Privates Brauchtum – Geburt – Beschreien – Der böse Blick –Taufe – Aff d´Rudena gehen – Vierisegnà – Kommunion – Firmung – Hochzeitsbrauchtum: Das Oo´redn – Heiratstog (Verlobung) – Hàusàt (Hochzeit) – (hier folgen sodann die einzelnen Gepflogenheiten mit z.B. O´bien –Abbitten-, Affweàfà usw.) – Namenstage- Geburtstage usw. –Tod u. Beerdigung usw.– Glaubensbrauchtum mit einzelnen Gepflogenheiten – Allgemeines Brauchtum: Gastfreundschaft – Feiern –Spiele usw. – In d´Heisà gehen – Klakà usw.– Tänze – Musik – Aberglauben usw.– Fenstàln – Schlachttag – Jahresbrauchtum: Lichtmeß – Blasiussegen – Fasching – Aschermittwoch – Fastenzeit usw. – Zwischen Weihnachten u. Heilige Drei Könige – Christkindl-Sing-Spiel usw. – Neujahrsbräuche usw. – Heilige-Drei-Königs-Spiele usw.

Besonders wichtig fand ich, daß auch die Noten für die Singspiele aufgezeichnet wurden. Das war für mich als Nichtmusiker eine ganz besondere Herausforderung. Meine Auf- zeichnungen wurden nach dem Gehör vorgenommen. Die Melodien kannte ich von meinen Eltern her. Ich hatte die Spiele in meiner Kindheit noch selbst erlebt. Nur Text alleine könnte nicht ausreichen, daß diese Spiele wieder und jederzeit gespielt werden können.

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3) Die Geschichte von bayrischen, deutsch-böhmischen Buchenländern (1992/97, 548 Seiten)

Das Geschichtsbuch wurde von der Landsmannschaft der Buchenlanddeutschen für die 1. Aufl. zum Druck und Vertrieb übernommen und war ausverkauft. Es war durch das Bundesministerium des Inneren finanziell gefördert worden. Ich habe eine 2. Auflage drucken lassen. In diesem Buch habe ich einen weiten Bogen, von der Zeit vor der Einwanderung bis danach, gespannt. Hierbei war mir auch die Ahnenforschung behilflich. Das Leben in Buchenland zu beschreiben erschien mir von großer Bedeutung zu sein, da diese Einzelheiten z.T. heute schon vergessen oder begraben sind. Doch auch die Umstände der Umsiedlung, Aussiedlung, Flucht und Seßhaftwerdung wurden mit den mir bekannt gewordenen Einzelheiten festgehalten.

Diese zweite Auflage hat einen festen Einband (548 Seiten mit schönem weinrotem Kunstledereinband und Golddruck) und ist stabil.

Kurz will ich einige Hauptkapitel des Geschichtsbuches hier vorstellen:

Geographische Lage; physikalische Beschaffenheit Buchenlands; geschichtlicher und politischer Überblick (Einwanderung, Ansiedlung, Seßhaftwerdung); das Dorf Augustendorf (das hier stellvertretend für die vielen anderen deutschen Ansiedlungen steht) wird mit seiner Entstehung, den Veröffentlichungen, der Lage, dem Gemeindeleben, den Ortseinrichtungen, den handwerklichen Tätigkeiten (z.B. Besenbinden, Butterfaß, Flachs- und Hanfbearbeitung, Flederwisch, Korbflechten, Meiler, Waschtag u.v.a.) vorgestellt; Pater Sonntag (der in ganz Buchenland bekannt war) ist mit seinem Leben und Wirken enthalten; ebenso Pater Goebel aus Czernowitz; die Franziskanerinnen aus Salzkotten; eine Lebensgeschichte, die von der Kindheit bis zur Aussiedlung reicht mit Geburt, Hochzeit usw.; Berichte über die Umsiedlung und Flucht vor den Russen (sehr tragische Berichte); Erzählungen, Märchen, Sagen; Berichte von Besuchen in Buchenland noch in der Zeit des "Kalten Krieges" (d.h. bevor der "Eiserne Vorhang" gefallen war); Verzeichnis der Orte mit deutschen Bewohnern in Buchenland mit Einwohnerzahlen; Tragik der deutschen Auswanderungen nach dem Osten; Kopien und sonstige Anlagen aus Archiven und Privatbesitz.

Mein Computer hatte nun bereits 500 MB Speicher, was für heutige Verhältnisse als lächerlich klein gilt.
Das Inhaltsverzeichnis kann ich hier nicht wiedergeben, da es selbst sechs Seiten umfaßt.

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4) Mundart und Geschichte (1995, 95 Seiten)

In einer Broschüre "Mundart und Geschichte" sind drei Gebiete enthalten:

a) Es werden zwei Geschichten, eine über das Dorf Augustendorf und eine über den Einzug der Russen, in Mundart (eine Zeile) und Hochdeutsch (zweite Zeile) - in interlinearer Form – vorgestellt. Einerseits soll damit die Mundart festgehalten werden, andererseits kann durch den hochdeutschen Text jeder den Inhalt verstehen. Dabei ist ein direkter Vergleich zwischen Mundart und Hochdeutsch möglich. So habe ich bewiesen, daß Mundart geschrieben und damit erhalten werden kann. Das gilt für die bairische Mundart ebenso wie für andere.

b) Gleichzeitig werden Berichtigungen zu dem Buch "Die Geschichte von .."(erste Auflage) in einem kleinen Abschnitt gebracht. Dies ist für die Besitzer der ersten Auflage gedacht. In der zweiten Auflage sind die Berichtigungen eingearbeitet.

c) Sehr wichtig dürfte das erstellte Namensverzeichnis zu dem Geschichtsbuch mit 548 Seiten sein. Damit kann jeder auf Anhieb einerseits alle im Buch vorkommenden Namen finden, andererseits - und dies ist wohl das Entscheidende - ist sofort jede Person mit der Seitenangabe festzustellen. Das erscheint für alle Interessierten, besonders aber für die Nachkommen von Buchenländern, wichtig zu sein.

Diese Broschüre bindet an das kleine Sprachbüchlein, sowie an das Geschichtsbuch an.

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5) Reisebericht (1995, 152 Seiten)

Sicher waren schon sehr viele Landsleute zwischenzeitlich in der früheren Heimat. In einer 10tägigen Reise habe auch ich Czernowitz, Davideny, Augustendorf, Althütte u.a. besucht und darüber diesen Reisebericht erstellt, in dem eine Reihe von Bildern enthalten sind. Dieser Bericht kann als Geschichtsdokument betrachtet werden, weil er die schwierige Anfangszeit der "Wende" beschreibt. Insbesondere werden aber auch Preßburg, Kaschau usw. mit geschichtlichem Hintergrund beschrieben, sowie das Leben in der Ukraine geschildert. "Neue" Verwandte wurden gefunden und bei ihnen übernachtet. Ein Treffen mit Politikern zeigte einen Einblick in die damalige Situation. Doch auch ein Kirchweihfest, eine Hauseinweihung und ein Folkloreabend füllten, neben zwei Stadtbesichtigungen von Czernowitz, das Programm. Alles zusammen genommen ist es ein wertvoller Erlebnisbericht aus Buchenland geworden, der auch die bestandenen Schwierigkeiten aufzeigt.

Das Inhaltsverzeichnis enthält:

Reiseroute – Anfahrt von Essen nach Nürnberg – Nürnberg-Bratislava – Bratislava-Strbske pleso-Kosice (Kaschau) – Kosice-Stryj-Czernowitz – Kurzbesuch in Davideny, Augustendorf – Stadtbesichtigung von Czernowitz, Uni, Treffen mit Politikern – Davideny, "neue" Verwandte – Rebell von Davideny, Kirchweih, Hauseinweihung, Folkloreabend – Besichtigung von Dörfern: Althütte, Krasna, Augustendorf – Stadtbesichtigung von Czernowitz, Basar, Abschiedsessen – Rückreise über Chust, Uzgorod nach Kosice – Kosice-Bratislava – Bratislava-Linz-München-Nürnberg-Essen.

Es war eine bewegende und unvergessene Reise in die Vergangenheit. Allgemein wurde festgestellt, daß dort wohl die Zeit stehen geblieben ist. Jetzt, nach dem Zusammenbruch des Kommunismus, konnte man da und dort bereits Anstrengungen für einen Fortschritt sehen. Doch mit den dortigen Einwohnern wollte keiner der Reisenden tauschen.

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6) Bestellungen
Hier besteht die Möglichkeit die vorgestellten Publikationen bei mir zu bestellen. Ich bitte daher dieses Blatt auszudrucken, auszufüllen und mir zuzuleiten.

Bestellschein
für Bücher von Siegfried Mirwald, mirwald@cneweb.de

1) Die Sprache von......... Euro 5,..

3) Die Geschichte von.....Euro 16,-

5) Reisebericht . . . . . . . . Euro 5,-.

2) Das Brauchtum von..... . . Euro 6,-

4) Mundart und Geschichte . Euro 5,-

Hiermit bestelle ich zu:

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