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Sommertour 2012 - Nach Worms am Rhein

Die Sonne brannte wieder vom Himmel und versuchte den ganzen Tag mich weich zu kochen. Ich hatte sehr schnell die Jacke auf komplette Durchlüftung gestellt. Trotzdem hatte ich warme Füße, Hände und einen warmen Kopf. Erst am Nachmittag, so gegen 17:00 Uhr gab die Sonne auf und versteckte sich hinter einigen leichten Wolken. Die Temperatur fiel aber nicht unter 32C.

Ich ließ mich aber nicht von meiner Tour in der Eifel und längs der Mosel abhalten. Am nächsten Wochenende würde ich diese Tour als Tourguide der Krabbelgruppe des CB500er Forumstreffens noch einmal fahren. Ich war also sozusagen auf Probetour unterwegs. Nach der Proberunde änderte ich die von mir ausgearbeitete Tour an zwei Stellen. Auf der Karte sieht das doch immer geringfügig anders aus als auf der Straße.

Ich schlug zunächst einen Bogen bis nach Adenau. Hier kann man ein kleines Stück der legendären Nordschleife des Nürburgringes einsehen. Ich dachte mir, das würde eine interessante Pause für die Gruppe. Auf herrlich kurvigen Landstraßen rollte ich weiter nach Ulmen. Hier hatte ich mir ein Lokal für das Mittagessen ausgesucht. Während ich einen Kaffee trank meldete ich unsere Gruppe für den nächsten Samstag an.

Weiter ging es auf feinsten Scarverstrecken leicht nach Süden bis zur Mosel, auf die ich in Alf traf. Ich folgte der Mosel stromabwärts bis Beilstein. Hier verließ ich den Fluss mit seinen Weinbergen an den Südhängen um einige recht steile Kurven im Hunsrück auszuprobieren. In Treis-Karden erreichte ich wieder die Mosel. Mit dem Tourstück hatte ich eine große Moselschleife abgeschnitten. Ich blieb nun am Ufer und folgte der Mosel Windung für Windung bis Kobern-Gondorf kurz vor Koblenz. Ein Besuch der Matthiaskapelle sollte der kulturelle Höhepunkt der Tour sein. Die Auffahrt zur Kapelle neben der Oberburg wird wohl für einige in der Krabbelgruppe sicherlich eine Herausforderung werden. Eng und steil und mit zwei steilen Spitzkehren schraubt man sich in die Höhe ehe man die herrliche Aussicht auf das gewundene Tal der Mosel genießen kann. Die sehenswerte Kapelle ist leider nur an Sonntagen und für Hochzeiten geöffnet.

Auf dem Rückweg durchquerte ich die Eifel in einem großen Bogen und traf bei Zell ein letztes Mal auf die Mosel. Meine Probetour war hier zu Ende und ich setzte meine Reise im Hunsrück fort. Möglichst nur auf Landstraßen fuhr ich nach Süd-Osten, über Bad Kreuznach und Alzey bis nach Worms am Rhein. Mehr und mehr dominiert hier wieder der Weinbau, wie zuvor schon an der Mosel.

Meine Wirtin in Worms hatte leider doch kein Zimmer frei auf ihrem Bauernhof. Daher quartierte sie mich kurzerhand bei einer Freundin ein. Das war mir ebenso recht. Recht war mir auch der Wetterbericht für die nächsten Tage. Es sollte weiter schön sommerlich heiß bleiben.

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Sommertour 2012 - Nach Ergoldsbach in Niederbayern

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