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Sauwettertour 2015 - Nach Becherbach im Pfälzer Bergland

Bei der Abfahrt war es im oberen Donautal noch trocken. Aber das änderte sich bereits nach 20 Minuten. Der erste Nieselregen setzte ein. Wenn ich nach oben schaute, sah ich eine dunkelgraue Wolke genau über mir, die sich nicht beherrschen konnte. Rundum am Horizont war es wesentlich heller. Ich hatte also durchaus die berechtigte Hoffnung, dass dieser Tourtag zu den überwiegend trockenen zählen würde. Da hatte ich mich gründlich getäuscht. Schon am Rand des Schwarzwaldes waren die hellen Stellen am Himmel verschwunden. Es regnete ohne Unterlass.

Ich wollte eigentlich auf den schönen Schwarzwälder Motorradstraßen nach Norden fahren. Aber bei dem Wetter war an schönes Motorradfahren gar nicht zu denken. Zudem kam ich südlich von Freudenstadt vier Mal in eine Umleitung wegen Straßenbauarbeiten. Jedes Mal musste ich die Tour ändern. Jedes Mal wurde eine schöne Motorradstrecke gestrichen. Übrig blieben nur die größeren Bundesstraßen. Die waren bei dem Wetter sowieso die bessere Wahl.

Zwischen Pforzheim und Karlsruhe verließ ich den Schwarzwald. Der Dauerregen hörte auf, es begann das Schauerwetter. Zwischen den Schauern waren sogar kurze, trockene Straßenstücke unter mir. Das Schauerwetter war an der Rheinfähre Leimersheim zu Ende. Im Pfälzerwald und Pfälzer Bergland kam wieder die Dauerdusche von oben. So strich ich auch noch die Landstraßenanfahrt zum Johanniskreuz von der Tour. Der Tag war damit endgültig gelaufen. Den konnten auch die letzten 20 Kilometer nach Becherbach bei trockenem Wetter nicht mehr retten.

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