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Sauwettertour 2015 - Nach Wien im Osten Österreichs

Der Tag empfing mich mit strahlend blauem Himmel. Nicht eine kleine weiße Wolke war zu sehen, wie sich das für einen weiß-blauen Bayrischen Himmel gehört hätte. Von den angekündigten schweren Gewittern war nichts zu sehen. Die aber ebenfalls angekündigten bis über 30°C konnte ich den ganzen Tag spüren.

Alle 30 bis 50 Kilometer suchte ich mir eine Tankstelle für eine Pause im kühlen klimatisierten Shop. Ich wusste gar nicht mehr, was ich denen alles abkaufen und verzehren sollte um ein paar Minuten im Shop bleiben zu können.

Mit meiner Strecke war ich auch nicht ganz zufrieden. Für dieses heiße Wetter hatte ich für die Tour im Böhmerwald in Oberösterreich und das Waldviertel in Niederösterreich zu viele kleine Nebenstraßen mit zu vielen engen Kurven gewählt. Schnellere Etappen hätten mir mehr Fahrtwindkühlung gebracht. Aber ich genoss jeden Kilometer der schattigen Waldstraßen, die ich doch reichlich eingeplant hatte.

Bei einer Pause stand ein Auto von TomTom an einer Tankstelle. Es hatte größere Kameras und Messinstrumente als Aufbauten auf dem Dach. Irgendwo müssen die oft kritisierten Streetviewbilder ja herkommen.

Bei Tulln überquerte ich die Donau, schlug einen größeren Bogen im Wienerwald und kam dann von Südwesten rein nach Wien. Dafür wählte ich die für mich legendäre Wiener Höhenstraße. Auf ihr übte ich 1977 in der Fahrschule mit dem VW-Käfer Serpentinenfahren und Berganfahren. Dass der Straßenbelag auf über 20 Kilometern nur aus Kopfsteinpflaster besteht, daran konnte ich mich nicht mehr erinnern. Serpentinen schrecken mich heute nicht mehr und steil bergauf ist es auch nicht, finde ich heute. Aber damals empfand ich das durchaus. So quälte ich mich leicht hoppelnd und ständig vibrierend den Kahlenberg und Leopoldsberg hinauf und über Klosterneuburg wieder hinunter nach Wien.

In Wien besuchte ich meinen Bruder. Für den Abend hatte er noch ein kleines Familientreffen bei ihm geplant. Es wurde ein recht gemütlicher Abend mit viel Erzählen und Welt verbessern. Am nächsten Tag trafen wir uns bei der Burg Kreuzenstein mit meinem Freund und seiner Frau. Wir aßen gut mittelalterlich zu Mittag, besichtigten die Burg, sahen uns eine Greifvögel-Flugshow an und ließen den Nachmittag beim Heurigen ausklingen. Am nächsten Morgen setzte ich planmäßig meine Sommertour fort.

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