Über uns

 

Inhalt


Wer zu uns gehört:

Zur Biberacher Friedenskirchengemeinde gehören alle evangelischen Gemeindeglieder in den folgenden Wohngebieten:

  • Westrand Biberachs mit den Stadtteilen Lindele, Gaisental, Weißes Bild, Fünf-Linden (2.174 Personen)
  • Ortschaft Stafflangen (156 Personen)
  • Gemeinde Mittelbiberach mit Ortschaft Reute (722Personen)
  • d.h. insgesamt 3.052 Personen (mit Hauptwohnsitz)
  • (Stand Sept. 2002)

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Unsere Anfänge:

 

Die Friedenskirchengemeinde ist noch eine recht "junge" Gemeinde. Ihre Anfänge gehen zurück in die Nachkriegszeit, als Flüchtlinge vor allem aus Südosteuropa (Banat, Siebenbürgen) und Ostpreußen ins damalige Sammellager am Westrand der Stadt kamen und dort einen neuen Stadtteil und ein neues Gemeindeleben entstehen ließen. Mit der Einweihung der Friedenskirche im Jahr 1966 (siehe Unsere Kirche) hat diese Siedlung dann ihre eigene Kirche bekommen, die nicht nur von evangelischen sondern auch katholischen Christen (kath. Kirchengemeinde St. Martin) für Gottesdienste regelmäßig benutzt wird - eine Biberacher Tradition und Selbstverständlichkeit.
(Leider hat nun die katholische Kirchengemeinde St. Martin aufgrund Personalmangels ihre Gottesdienste in der Friedenskirche zum 1. Januar 2002 einstellen müssen. Eine langjährige Tradition ist damit zu Ende gegangen.)

Auch die Gemeindesituation in den Außenorten hat sich ähnlich ergeben. In die stark katholisch geprägten Ortschaften Mittelbiberach und Stafflangen sind überwiegend erst in der Nachkriegszeit evangelische Familien gekommen. Der größte Teil der Evangelischen ist sogar erst in den letzten beiden Jahrzehnten zuzugezogen und wohnt vorwiegend in den Neubausiedlungen. Ein eigenständiges kirchliches Gemeindeleben hat sich dort bislang nicht entwickelt. Die Friedenskirche mit ihrem Gemeindezentrum ist aber für viele lokaler Bezugspunkt. Nicht wenige aus den Außenorten sind als ehrenamtliche Mitarbeiter engagiert.

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Gegensätze ziehen sich an

Als typische Stadtrand- und Neubaugemeinde ist unsere Gemeinde entsprechend vielschichtig geprägt:

 

  • Alteingesessene Biberacher sind bei uns genauso zuhause wie ehemalige Flüchtlingsfamilien, Aussiedler oder Neuzuzügler aus ganz Deutschland - schwäbisch spricht aber höchstens ein Drittel
  • In unserem Gebiet leben viele junge Familien. Wir sind stolz, daß auch im Gemeindeleben von jung bis alt alle Generationen vertreten sind.
  • Wir leben in einem Gebiet mit sozialen Brennpunkten. Aus allen sozialen Schichten nehmen Gemeindeglieder am Gemeindeleben teil. Es bleibt aber für uns stets eine Aufgabe und Herausforderung, für alle Menschen eine Heimat in ihrer Kirchengemeinde zu bieten.
  • Wir leben in der Diaspora, d.h. in einer Minderheitensituation. In Biberach gehören 32%, in Mittelbiberach 19% und in Stafflangen sogar nur 11% der Bevölkerung zur evangelischen Kirche. Die von der katholischen Kirche geprägte Kultur im Oberland ist auch heute noch prägend. Die Offenheit gegenüber der katholischen Konfession gehört daher zur Selbstverständlichkeit genauso wie das Suchen und Bewahren des protestantischen Selbstverständnisses.
  • Alte gewachsene kirchliche Traditionen gibt es bei uns nicht. Dafür besteht eine große Offenheit, immer wieder neue Projekte anzufangen.

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Und so verstehen wir uns dann:

Wir sind offen für jeden, der zu uns kommt. - Wir kommen zu jedem, der für uns offen ist.

  • Bei uns machen alle Generationen mit.
  • Unsere Kirche bietet die Chance, Menschen von unterschiedlicher Herkunft zu integrieren
  • Der Glaube an Gott eint uns über alle Gegensätze hinweg.

 

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