Therapieangebot - Einleitung einer Psychotherapie:

Bei einem Therapieangebot erfolgt gleichzeitig die Einschätzung der voraussichtlichen Dauer. Je nach Therapieart und -dauer, sowie Terminwünschen bestehen unterschiedliche Wartezeiten (von keiner bis zu mehreren Monaten).

Sollte sich der betroffene Patient/Patientin für mein Angebot entscheiden, so werden in weiteren Probesitzungen die Anamnese noch etwas erweitert erhoben, das Verfahren näher erklärt, eine Therapievereinbarung mit der Psychotherapeutin getroffen, und die Beantragung der Kostenübernahme bei den Krankenkasse in die Wege geleitet. Dabei muss der Patient/die Patientin einen formalen Antrag stellen, und die ärztliche Psychotherapeutin ein anonymisierten Bericht mit einer diagnostischen Einschätzung und der Therapieplanung an einen Gutachter der Krankenkassen hinzufügen. Diese Prüfung der Therapieplanung dient bei den hohen Kosten einer Psychotherapie einer Einschätzung der Krankenkasse, ob die gesetzlichen Bestimmungen (s. Voraussetzungen) eingehalten werden. Bei Befürwortung der Therapie durch den Gutachter muss die Krankenkasse die Kosten übernehmen. Bei einer beantragten Psychotherapie wird also immer eine „zweite Meinung“ eines unabhängigen Psychotherapeuten eingeholt. Ist diese einmal abweichend von der Einschätzung des eigenen Therapeuten, so steht ein Obergutachterverfahren zur Klärung zur Verfügung.

Der hier geschilderte Weg der Kontaktaufnahme, Beratung und evtl. Einleitung einer Therapie ist meine derzeitige persönliche Vorgehensweise, die sich als hilfreich herausgestellt hat (und sich vielleicht auch noch verändert). Jeder Therapeut/Therapeutin handhabt das etwas anders. Die Darstellung soll die Entscheidung zur Kontaktaufnahme erleichtern.

Für Behandlungsindikationen, sowie die Therapieplanung und -durchführung gibt es allerdings weniger subjektive Kriterien, die den Erfolg dieses Therapieverfahrens bestimmen. Ich wende in meiner Praxis das aktuelle psychoanalytische Wissen an, welches auf den Behandlungs-Erfahrungen von vielen Patientinnen und Patienten basiert, seit über 100 Jahren gelehrt und weltweit angewandt wird.

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