Heraldische Beschreibung

In grün-goldenem Schilde ein Pfahl, oben beiderseits verbreitert in Form von Seitenspitzen, diese belegt mit je einem an der Spaltlinie zusammenhängenden Kreuzchen; alles in verwechselten Farben. Auf dem Helm mit grün-goldenen Decken ein liegender goldener Flügel, dessen Saxen vorn zu einer Hand gebildet sind, die einen grünen Pfeil balkenweise hält.

Sinndeutung

Der Name Priebe, die Kurzform zum wendischen Pribislaw, beinhaltet die Form "pri", das heißt "sich auf etwas hinbewegen". Der Pfeil und die beiden seitlichen Spitzen des Rautenpfahls nehmen Bezug auf diesen Namensteil und stellen zugleich symbolisch die Wanderungen des Stammes dar: a) ostwärts von Pommern nach Westpreußen, b) 1945 bei der Vertreibung westwärts.

Die Kreuzchen im verdickten Teil des Pfahls sind dem Wappen von Marienwerder (als Kreisstadt) entlehnt, somit Hinweis auf die Heimat des Geschlechts. Als gedankliche Anlehnung an den westpreußischen Adler. Mit dem aus der Brust wachsenden Schwertarm wurde der Flügel mit der Hand verwendet. Die Farbe Grün nimmt Bezug auf die vielen Generationen von Bauern unter den Vorfahren. Der gespaltene "Rautenpfahl" bildet zweimal den heraldisierten Buchstaben P als Initiale zum Familiennamen.  

Wappenbrief

Eingetragen in die Deutsche Wappenrolle des "Herold" Berlin unter Nr. 6739/73 am 5. April 1973

Stifter: Kurt Robert Ferdinand Priebe

 

Wappenbrief

Zur Führung des Wappen sind nach den vorhandenen Unterlagen berechtigt:

Der Antragsteller und die übrigen Nachkommen im Mannesstam seines Vorfahren Michael Priebe ( 1659 - 1736 )