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Aquarientechnik:
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09-May-2001
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| Filtertechnik |
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An
der Filterung des Wassers scheiden sich sämtliche Geister.
Schneller Filter oder langsamer Filter, Innen- oder Außenfilter,
Wassereinlauf über oder unter der Wasseroberfläche, dieses
oder jenes Filtermaterial, Markenfilter oder "No Name-Produkt"
usw., usw.. Ich glaube es gibt nichts in der Aquaristik, was
mehr diskutiert wird als die Filterung.
Meine
Meinung hierzu ist: Es gibt nicht "den richtigen Filter".
Ob ein Filter richtig oder falsch oder besser gesagt geeignet
oder ungeeignet ist,hängt ganz allein von dem ab, was man
damit erreichen möchte, bzw. erreichen muß: Wenn ein Barschaquarium
mit Steinaufbauten und wenig Pflanzen dafür aber stark Schmutz
verursachenden Fischen gepflegt wird, bedarf es einer ganz
anderen Filterung, als wenn man ein Pflanzenaquarium mit wenigen
kleinen Salmlern pflegt. Letztendlich geht es bei der Filterung
nur um zwei Dinge. Die mechanische und die biologische
Reinigung des Wassers. Ob das Wasser klar wird, kann man mit
bloßem Auge erkennen. Die biologische Reinigung ist gegeben,
wenn Nitrit als Abbauprodukt nicht nachweißbar ist. Dieses
kann jeder mit einem Nitrittest für ca. DM 15,- selber messen.
Ist das Wasser klar und der Nitritwert gleich Null, erfüllt
der Filter seinen Zweck. Egal ob es sich nun um einen teuren
oder billigen Filter , einen Innen- oder Außenfilter usw.
handelt. Dieses Ziel erreicht man häufig schon mit einfachsten
Filtern, manchmal auch erst mit viel Aufwand. Wie oben erwähnt
hängt dies von vielen Faktoren ab und bekanntlich führen viele
Wege zum Ziel. Ein bißchen Ausprobieren und Erfahrung sammeln
gehört ebenso dazu, wie der Erfahrungsaustausch mit anderen
Aquarianern.
Filterbauarten:
Es
gibt zwei Arten von Filtern: Zum Einen gibt es Außenfilter,
die unter oder neben dem Aquarium stehen bzw. hängen.
Vorteile
dieser Bauart sind das relativ große Filtervolumen und die
Platzersparnis im Becken. Nachteile sind die Gefahren, die
sich beim Zu- oder Abführen des Wassers ergeben können (Wasserschaden
in der Wohnung) und der zusätzliche Platz der in direkter
Nähe des Beckens benötigt wird.
Seit
einiger Zeit werden im Handel sog. Intervallfilter angeboten.
Diese Filter zeichnen sich dadurch aus, daß in regelmäßigen
Abständen Sauerstoff in das zu filternde Wasser gegeben wird.
Dies soll einen schnelleren Schadstoffabbau zur Folge haben.
Leider hat dieses Verfahren auch einige Nachteile: CO2 wird
so aus dem Wasser ausgetrieben und Nährstoffe oxidieren schneller
und sind somit nicht mehr für die Pflanzen verfügbar. Diese
Filter eignen sich also nicht für Aquarien mit Pflanzenwuchs.
Zum
Anderen gibt es Innenfilter, die sich im Becken befinden
und dort das Wasser reinigen. Vorteil hier wäre die Integration
im Aquarium und dadurch kein Wasserverlust in den Wohnraum
und der oftmals geringere Preis. Nachteile sind der zusätzliche
Fremdkörper im Aquarium, der Platz wegnimmt und verkleidet
werden muß und das wesentlich geringere Filtervolumen. Filterung
Bei der Filterung unterscheidet man zwischen mechanischer
Filterung und biologischer. Bei der mechanischen Filterung
werden Schmutzteile mit Hilfe des Filtersubstrates festgehalten,
bei der biologischen Filterung werden Gifte und Stoffwechselprodukte
(Ammonium, Ammoniak, Nitrit, Nitrat, usw.) durch Bakterien,
die sich im Filter ansiedeln, abgebaut. Im günstigsten Falle
arbeit ein Filter mit beiden Verfahren. Das setzt jedoch voraus,
daß den Bakterien die Zeit bleibt, sich im Filter anzusiedeln,
der Filter jedoch regelmäßig gereinigt wird, damit er sich
nicht mit Schmutzpartikeln zusetzt. Wichtig !!! Um einen optimalen
Abbau der Schadstoffe bei der biologischen Filterung zu gewährleisten
sollte man dafür sorgen, daß ein größtmöglichstes Filtervolumen
zur Verfügung steht und die Pumpeistung des Filters auf das
1 - 2 fache des Beckenvolumens pro Stunde reduziert ist.
Die
meistbenutzen Innenfilter sind Kompaktfilter (z.B. Eheim,
Fluval...), die einfach ins Aquarium gehängt werden und
dort jahrelang ihren Dienst verrichten. Sie sind preisgünstig
in der Anschaffung (50-80,- DM) und äußerst einfach
im Becken zu installieren.
Gerade
in großen Aquarien ist häufig ein sgn. "Bio-Innenfilter"
eingeklebt. Hier wird ein Teil des AQ's (z.B. eine Ecke) vom
Aquarium abgeteilt und über eine Pumpe im Inneren des
Filters das Wasser durch mehrere Kammern geführt, die
mit unterschiedlichen Filtermaterialien gefüllt sind.
Vorteil ist hier eine sehr hohe Filter-Effizienz und eine
lange Standzeit, nachteilig ist jedoch der nicht unerhebliche
Platzverlust im Becken.
Ein
weiterer Innenfilter, der immer beliebter (vor allem bei Züchtern)
geworden ist, ist der sgn. Hamburger
Mattenfilter.
Er ist ein Selbstbaufilter mit sehr langer Standzeit, das
heisst wesentlich Wartumgsärmer und effektiver in der
Filterleistung. Für Schaubecken ist diese Filterart jedoch
aufgrund ihrer wenig schönen Optik nur bedingt geeignet.
Betrachtet man jedoch das Preis-Leistungsverhältnis,
so ist diese Filtersorte unschlagbar.
Filtermaterialien:
Um
den groben Schmutz zurück zu halten empfiehlt sich eine leicht
zu reinigende Filtermasse wie z.B. Keramikringe aus
dem Zoofachhandel. Nach dieser Vorfiltermasse sollte zur biologischen
Filterung ein Substrat eingesetzt werden, daß eine
möglichst große Oberfläche zur Besiedlung von Bakterien hat.
Hierzu eignet sich zum Beispiel Lavabruch. Um dieses Substrat
von der Vorfiltermasse zu trennen (Vorteil bei der Reinigung)
sollte man ein grobes Filterkissen einsetzen. Den Abschluß
sollte ein feines Filtermedium bilden, damit evtl. noch vorhandene
Verunreinigungen zurückgehalten werden. Hierzu verwendet man
am Besten feine Perlonwatte. Es gibt auch Sonderformen
des Filtermaterials wie z.B. Aktivkohle oder Torf.
Aktivkohle wird eingesetzt um Medikamentenreste aus dem Aquarienwasser
zu entfernen. Sie eignet sich nicht als Dauerfiltermasse,
da sie auch erwünschte Soffe wie Huminsäure, Schutzkolloide,
Nährstoffe, etc. aus dem Wasser filtert und nach einer gewissen
Zeit keine Schadstoffe mehr aufnehmen kann, sondern diese
wieder abgibt. Torf wird zur Filterung genutzt um das Aquarienwasser
anzusäuern. Eine richtige Filterleistung wird hiermit also
nicht erreicht, vielmehr ein stetes Zuführen von Huminsäure
zur Einstellung eines niedrigen PH-Wertes.
Filterreinigung:
Wichtig
bei der Reinigung ist, daß man nicht das ganze Filtermaterial
zur gleichen Zeit auswechselt. Man soll es zur Reinigung in
klarem Aquarienwasser gründlich ausspülen und erst dann austauschen,
wenn es nicht mehr brauchbar ist. Reinigung mit Leitungswasse
sollte vermieden werden, da die Wasserzusätze (z.B. Chlor)
die angesiedelten Bakterien auf dem Filtermedium zerstören
würden. Auch zu beachten ist, daß niemals zur gleichen
Zeit ein eventueller Teilwasserwechsel erfolgt, da sonst das
biologische Gleichgewicht vollkommen gestört wird und
somit Algenwachstum und verkümmerte Pflanzen die Folge
wären.
zum
Menue
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| Heizungen
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Man
unterscheidet zwischen Bodenheizungen bzw -fluter,
Stabheizern und Thermofiltern. Bodenheizungen bzw.
-Fluter sind Heizkabel die im Bodengrund verlegt werden. Bodenheizungen
sorgen für eine gute Zirkulation des Wassers, weil das erwärmte
Wasser von unten nach oben steigt.Durch diese Wasserzirkulation
im Boden wird der Nährstofftransport zu den Wurzeln gefördert
und der Bodengrund wird zu einem biologischem Filtern. Außerdem
wachsen die Wurzeln der Pflanzen durch die Wärme besser.Man
sollte bei der Verlegung eines solchen Heizkabels beachten,
daß die Heizleistung relativ gering ist. Die Vorteile der
relativ geringen Heizleistung sind darin zu sehen, daß auf
ein ansonsten notwendiges (und kostenintensives), zusätzliches
Regelgerät verzichtet werden kann und, daß die kontinuierliche
Wärmeabgabe und die daraus resultierende Zirkulation nicht
unterbrochen wird. Sollte die Heizleistung zu hoch sein, wird
es im Bodengrund so warm, daß die Wurzeln der Pflanzen aus
dem Grund heraus wachsen. Ideal ist hier eine Kombination
aus Bodenheizung mit niedriger Leistung und einem Stabheizer
der die restliche Wassererwärmung vornimmt und somit
die Temperatur regelt.
Stabheizer
bestehen meist aus Glas in dem Heizdrähte sind, die einen
Füllstoff (z.B. Sand) erhitzen. Diese Wärme wird dann direkt
an das Wasser abgegeben. Die Filtersrömung sorgt dafür, daß
sich das erwärmte Wasser gleichmäßig im Becken verteilt. Bei
der Verwendung von Stabheizer muß darauf geachtet werden,
daß sie immer von Wasser umspüllt sind, da sie sonst platzen
könnten. Die gewünschte Wassertemperatur wird über
einen Drehregler direkt am Heizer eingestellt,
Thermofilter
sind Filter, in denen sich ein Heizelement befindet, das direkt
das Wasser im Filter erwärmt. Auch hier wird wieder mit Hilfe
der Filterströmung ein Vermischen von kaltem und warmen Wasser
erreicht. Die gewüschte Wassertemperatur kann am Thermofilter
direkt eingestellt werden. Bei Bodenheizungen benötigt man
zusätzlich noch ein Steuergerät, das die Wassertemperatur
mißt und bei Bedarf die Heizung an- bzw. ausschaltet.
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| Beleuchtung |
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Leuchtstoffröhren
(Neonröhren)
Leuchtstoffröhren
haben den besten Wirkungsgrad aller erhältlichen Beleuchtungsarten
für Aquarien. Die Röhren sind auf der Innenseite mit einem
fluoreszierenden Leuchtstoff beschichtet, der durch die erzeugte
UV-Strahlung angeregt wird und ein helles, sichtbares Licht
abgibt. Der Vorteil von Leuchtsoffröhren ist, daß sie in die
Aquarienabdeckung integriert sind. Dies erspart zusätzliche
Arbeiten wie z.B. bei HQl oder Hql Lampen, die an der Decke
der Wohnung befestigt werden müssen und dort auch eine Stromquelle
benötigen. Außerdem verdunstet durch die Abdeckung weniger
Wasser im Aquarium. Gegenüber HQl und Hql Lampen haben Leuchtsoffröhren
noch den Vorteil, daß sie das Aquarium gleichmäßig ausleuchten
und den Betrachter nicht so extrem durch das, an den Raum
abgegebene Licht, blenden. Nachteile bei der Beleuchtung mit
Leuchtsoffröhren sind in der relativ geringen Beleuchtungsstärke
zu sehen. In hohen Aquarien gelang nicht ausreichend Licht
an kleine, lichthungrige Pflanzen. Ein weiterer Nachteil ist
in der Abdeckung zu sehen, unter der sich die Wärme gerade
im Sommer staut und ein aufheizen des Aquariums bewirkt.
HQL
Lampen
HQL Lampen sehen äußerlich wie normale Glühlampen aus, benötigen
aber spezielle Fassungen. Sie dürfen dürfen auf keinen Fall
in Fassungen normaler Glühlampen geschraubt werden, da sie
dann explodieren können. HQL Lampen sind Quecksilberdampf-Hochdrucklampen
die ähnlich wie Leuchstoffröhren funktionieren; der Brenner
gibt UV-Strahlung ab, die das Leuchtmittel, das auf der Innenseite
der Lampe aufgebracht ist, zur Lichtabgabe anregt. Diese Art
der Beleuchtung ist besonders für oben offene Aquarien geeignet,
da HQL Lampen in Hängelampem montiert werden, die über dem
Aquarium angebracht sind. Dies hat natürlich den Nachteil,
daß man die Lampen an der Decke befestigen muß und außerdem
für eine Stromzufuhr sorgen muß. Der Stromverbrauch ist deutlich
höher und somit der Wirkungsgrad geringer. Außerdem ist eine
gleichmäßige Beleuchtung wie bei Leuchtstoffröhren nicht gegeben,
da HQL Lampen ihr Licht punktförmig abgeben. Bedingt durch
die Montage oberhalb des Aquariums wird mehr Licht an den
Wohnraum abgegeben, das gerade am abend störend wirken kann.
Der Vorteil von HQL Lampen ist in der langen Brenndauer (ca.
10.000 Stunden) und in der hohen Beleuchtungsstärke zu sehen;
auch kleine lichthungrigePflanzen erhalten so noch genügend
Licht zur Photosynthese.
HQl
Lampen
HQl
Lampen sind Quecksilberdampf-Hochdrucklampen mit Halogen-Metalldampf.
Sie benötigen keine zusätzliche Beschichtung mit Leuchtmittel,
da der Brenner durch den Halogendampf sichtbares Licht erzeugt
(UV-Licht wie bei Leuchtstoffrören und HQL Lampen ist nicht
sichtbar). Sie werden wie HQL Lampen oberhalb des Aquariums
an der Decke angebracht und haben somit die gleichen Vor-
und Nachteile. Obwohl eine Beleuchtung mit HQI eher für Meerwasser
Aquarien empfohlen wird, ist es auch möglich Süßwasser AQs
damit zu beleuchten. Voraussetzung dafür sollte aber eine
nicht besonders "blaulastige" Beleuchtung sein (z.B. NDL).
Die Beleuchtung sollte eine Farbtemperatur von ca. 4.000 k
haben. Diese Art der Beleuchtung hat gegenüber Leuchstoffröhren
den Vorteil, daß sich so auch Schattenzonen im Aquarium einrichten
lassen. Außerdem ist der Wirkungsgrad besser, als bei HQL
Lampen, jedoch schlechter, wie mit Neonröhren. Als Nachteil
dieser Beleuchtung sei der enorm hohe Anschaffungspreis von
Leuchmittel und Leuchte genannt (ab etwa 700 - 800 DM pro
Brenner).
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zum
Menue
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| Kohlendioxidanlagen |
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Kohlendioxidanlagen
bestehen aus verschiedenen Teilen. Das erste wäre die Gasflasche
in der das flüssige CO2 gespeichert wird. Erst wenn das CO2
aus der Flasche strömt, wird es zu einem Gas. An der Gasflasche
befindet sich eine Amatur mit einem Druckminderer und zwei
Manometern, von denen das eine den Druck in der Flasche anzeigt
und das andere den Druck, mit dem das CO2 ausströmt. Die Menge
CO2 die aus der Gasflasche auströmen soll, wird mit einem
Nadelventil, das ebenfalls in der Amatur eingebaut ist, geregelt.
Von hier aus strömt das CO2 durch einen speziellen Schlauch
(CO2 Proof), der CO2 undurchlässig ist (normale PVC oder Silikonschläuche
sind das nicht) zu einen im Aquarium sitzenden Diffusor, der
das Kohlendioxid an das Aquarienwasser abgibt, wo es von den
Pflanzen aufgenommen wird. Es empfiehlt sich zwischen Amatur
und Diffusor noch zwei Hilfsmitel einzubauen: Ein Magnetventil
das zusammen mit der Beleuchtung an eine Zeitschaltuhr angeschlossen
ist, sorgt daür, daß Nachts kein CO2 an das Aquarienwasser
abgegeben wird. Dies ist besonders wichtig, da Pflanzen in
der Nacht keine Photosynthese betreiben und das CO2 nicht
verbrauchen können. Daraus kann dann ein abfallen des ph-Wertes
resultieren und es kann zu einem Sauerstoffmangel im Wasser
kommen. Ein Rückschlagventil, daß zwischen Diffusor undMagnetventil
eingebaut wird, verhindert ein einströmen von Wasser in die
CO2 Zuleitung und somit ein Leerlaufen des Aquariums. Zur
Kontrolle des CO2 Gehalts setzt man entweder ein Dauertest
oder einen ph-Controller ein. Bei einem Dauertest handelt
es sich um ein Behältnis, in dem eine Indikatorflüssigkeit
mit Aquarienwasser vermischt ist. Die Indikatorflüssigkeit
macht sich den Umstand zu nutze, daß im Wasser gelöstes CO2
den ph-Wert verändert. Durch eine Membran im Deckel des Dauertests
diffundiert C02 in das Behältnis wo sich der ph-Wert der Flüssigkeit
ändert, der dann anhand der verfärbten Indikatorflüssigkeit
bestimmt werden kann. Anhand einer Farbskala und der KH kann
man nun erkennen ob der CO2 Gehalt in Ordnung ist oder nicht.
Ein ph-Controller mißt ständig den ph-Wert des Wassers und
reguliert die Zufuhr von C02 durch ein Magnetventil. Auch
hier ist es erforderlich, daß der Wert der KH bekannt ist.
Ph-Controller
Gerade
als Besitzer einer CO2-Düngeanlage, sollte man immer einen
Blick auf den ph-Wert richten, da dieser ein Indikator für
die CO2 Konzentration im Aquarienwasser ist. Ein zu hoher
CO2 Gehalt im Aquarienwasser kann 1. zu einem gefährlichen
Absinken des ph-Wertes führen 2. eine CO2 Vergiftung der Fische
zur Folge haben Ein ph-Controller misst ständig den ph-Wert
und schaltet bei Über/Unterschreiten eines vorher festgelegten
ph-Wertes die CO2 Zufuhr an bzw. ab. Der festgelegte ph-Wert
ergibt sich aus der KH des Aquarienwassers und dem gewünschten
CO2 Gehalt des Aquarienwassers. Berechnungen für den richtigen
ph-Wert und damit korrekten CO2 Gehalt können auf der Website
von Dennerle (unter "VERSCHIEDENE BERECHNUNGEN") gemacht werden.
Wichtig !!! Zum Betrieb eines ph-Controllers benötigt man
ein Magnetventil, falls dieses nicht beiliegt oder integriert
ist.
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