

Verbreitung / Lebensraum:
Der Ursprung des Zanders
liegt
östlich der Elbe und reicht bis Sibirien, zum Kaspischen Meer
und Aral See.
Nur durch Besatz in Mittel-, West- und Nordeuropa ist er auch hier ein
beliebter Angelfisch. Der Zander liebt sommertrübe Seen,
Brackwasser und die
Unterläufe von Flüssen. Am liebsten mag er
Gewässer mit teilweise
hartgründigem Boden. Aufenthaltsort sind die mittleren
Wasserschichten.

Verhalten:
Der Zander hält sich
in der Freiwasserzone auf. An den ufernahen Flachgebieten findet man
ihn nur
beim Jagen auf die Fischbrut. Tagsüber hält er sich
in größeren Tiefen auf,
da er lichtscheu ist. Abends geht er dann in die flachen Uferzonen zum
Jagen. Durch seine Nachtsichtigkeit ist er beim Jagen auch oft
erfolgreich.
Der Zander jagt seine Beute nicht nur alleine, sondern auch in Gruppen.

Wachstum / Alter:
Zander sind schnell
wachsende Fische. Bis zum dritten bis vierten Lebensjahr wachsen
Milchner
und Rogner gleich schnell. Ab diesem Alter legen jedoch die Rogner 10 –
15 %
mehr an Gewicht zu als die Milchner. Hier ein paar
Beispielmaße:
Alter
Größe
2 Jahre
ca. 35cm
5 Jahre
ca. 55 cm
9 Jahre
ca. 75 cm
Fortpflanzung:
Die Milchner werde mit
zwei bis drei Jahren, die Rogner mit drei bis vier Jahren
geschlechtsreif.
Die Laichzeit ist in den Monaten April und Mai bei
Wassertemperaturen
von 12 – 15 °C. Die Laichplätze liegen in
den 0,5 – 3 Meter tiefen
Wasserzonen. Bevorzug sind Wurzeln von Uferpflanzen, die ins
Wasser ragen
und ein harter Untergrund. Der Rogner legt 100.000 – 300.000
klebrige, 1,5mm
große Eier. Der Milchner bewacht das Nest. Nach
sieben Tagen schlüpfen die
ersten Larven.
Ernährung:
Erstnahrung der
Zanderbrut sind kleine Planktontiere. Ab einer Größe
von 5 – 6cm jagen sie
die Fischbrut anderer Arten, sind aber auch Kanibalen. Die Nahrung der
erwachsenen Zander sind vorwiegend Fische der Freiwasserzone wie
Weißfische,
Barsche usw.