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 | Feature in UW |
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Januar 2007
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Stellen Sie sich vor! Es gibt viele Johanneswerker und Johanneswerkerinnen, die etwas Besonderes leisten, eine spannende Lebensgeschichten zu erzählen haben oder sich verdienstvoll engagieren. Wäre es nicht interessant, sie kennen zu lernen? Für die neue Rubrik „Stellen Sie sich vor!“ haben wir einige von hnen aufgespürt. Den Anfang machen die Mitglieder der Band „bibbern eint“. In welchen Einrichtungen sie arbeiten und wie der ungewöhnliche Bandname zustande kommt, erfahren sie auf Seite zwei.
*Programme*
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 | Foto: Werner Krüper Die Band "bibbern eint" steht nicht nur in Johanneswerk-Einrichtungen auf der Bühne: (v.l.) Dirk Fimmel, Sabine Griep und Bernd Hainke. |  |
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Zwei Johanneswerk-Mitarbeiter spielen mit Humor
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Auf der zweiten Seite in der Rubrik „Am Rande“ ging es um die einfallsreiche Selbsthilfe der Menschen in Deutschland, die mit den Folgen eines Kälteeinbruchs bei minus 15 Grad Celsius kämpften. Die Überschrift lautete: „bibbern eint“ und so war der Bandname geboren. Ungewöhnlich wie der Name ist auch das Repertoire der Band. Die Band covert nicht nur einfach Lieder von Kabarettisten wie den Missfits oder Funny van Dannen, sondern verändert sie, dichtet Strophen dazu oder mischt sie mit Zitaten aus Popsongs. Heraus kommen ungewöhnliche Stücke wie „Senil am Nil“ oder das folgende: Wenn ich 100 bin, dann bist du 110 Ja dann wirst du mich mit andern Augen sehn Und dann sitz ich neben dir im Altersheim Ich trink Kaffee und du löffelst Haferschleim Und dann rück ich immer näher an dich ran weil ich dich dann einfach besser füttern kann. Neben Konzerten, privaten Partys und Geburtstagsfeiern haben sie Auftritte in Einrichtungen des Johanneswerks. „Das Dietrich- Bonhoeffer-Haus ist praktisch ein Heimspiel für uns,“ meint der dreifache Vater Fimmel, Wohnbereichsleiter im Karl-Pawlowski-Haus in Bielefeld. Schon vier Mal traten sie bei „Kultur am Samstag“ und auf dem Sommerfest dort auf – immer zur großen Freude der Bewohner und Angehörigen der drei Alteneinrichtungen auf dem Johannesstiftsgelände. Dann spielen sie allerdings Schlager aus der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts. Auch beim Hospiztag 2005 oder einer Demenzveranstaltung des Katharina-Luther-Hauses spielten sie auf. Dass ihnen Musik im Blut liegt, merkten sie schon früh. Dirk Fimmel spielte bereits mit 15 in einer Rockband und Bernd Hainke startete seine Karriere als Hippie am Lagerfeuer und später als Straßenmusiker und Liedermacher. „Mit meinen Freunden fuhr ich ohne Geld hin, und ohne Geld kamen wir zurück,“ erzählt er schmunzelnd von seinen Jugendsünden. Immerhin bis Amsterdam ist er so gekommen. Auch Sabine Griep, das einzige nicht Johanneswerk-Mitglied von „bibbern eint“ und ebenfalls viele Jahre als Rocksängerin aktiv , spielt immer gerne bei Veranstaltungen des Trägers. Ihr gefällt die angenehme Atmosphäre und wie die Mitarbeiter voller Humor mit den Liedern mitgehen. „Wenn es täglich um das Miteinander von Menschen geht, dann tut es wahrscheinlich gut, einmal daneben stehen zu können und über etwas zu lachen, was einen sonst immer bewegt.“ [MD] Das nächste Konzert von „bibbern eint“ findet statt am 19. April [2007] im Buschkampkeller in Bielefeld-Senne. Mehr unter: www.bibberneint.de
Hier klicken und es geht zur Hompage des ev. Johanneswerk e.V.
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