Der Raketenpionier Klaus RiedelDer R

Karl Werner Günzel erzählt aus seinen Erinnerungen :
Als Schüler hörte ich im August 1930 die Knallerei der Raketenversuche in
 BERNSTADT /Oberlausitz.
Klaus RIEDEL und Rudolf  NEBEL machten Versuche mit der Minimum-Rakete. Mein Vater sagte schmunzelnd: "Da sind einige  Verrückte, die wollen zum Mond!"
Am 07.09.1930 explodierte eine solche Rakete. Dies alles jährt sich 2005 zum 75ten mal.
Inzwischen ist Riedel  von der Internationalen Raumfahrtbehörde geehrt worden, und ein Mondkrater trägt  seinen  Namen. In Bernstadt /Oberlausitz wurde ein  RIEDEL-DENKMAL errichtet.
Riedel  war einer der Hauptakteure bei den Raketenversuchen in Berlin. Er gehörte zum Team: Nebel, Werher von Braun und Hermann Oberth.
Nachdem die Versuche mit der Minimum-Rakete in Bernstadt beendet waren, gründete er gemeinsam  im September 1930 mit Rudolf Nebel den Raketenflugplatz Berlin. Seine Großmutter Meta Riedel aus Bernstadt unterstützte die Raketenversuche ihres Enkels Klaus und schickte laufend Lebensmittel-und Kleiderpakete nach Berlin, da dort  fast alles zum  normalen Leben fehlte.
Riedel  entwarf die Raketen Mirak und  Repulsor.
Wie ich bei einem  Interview  mit  Prof. Hermann  Oberth hörte, war Riedel  auch  ein  Spezialist für  Schweiß-
Technik,so dass er schnell neue Ideen und Verbesserungen an den Raketenmotoren entwickeln konnte. Oberth
sagte zu mir, dass Riedel, ein Mann mit guten Ideen und Fähigkeiten, unersetzlich war.

Näheres zu lesen in:
  Die fliegenden Flüssigkeitsraketen-Raketenpionier Klaus Riedel -Raketenversuche in Bernstadt und Raketenflugplatz Berlin-Reinickendorf
Neuauflage : 2005 im Jebr-Dnjebr-Verlag.

Weitere Informationen zu den Raketenversuchen  in Peenemünde, aber auch in der Zeit davor und danach, finden  Sie unter 

   http://uni-schule.san-ev.de/space/Naturwissenschaftler/index.htm   .


Eine weitere bebilderte Biographie ist vorhanden über den Bildhauer  Lorenz Zilken (1901-1991).

 

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